"Heliosphere – Getrennte Wege" Teil acht der Saga von Andreas Suchanek

Dieser Teil startet direkt auf der „schrottreifen“ Hyperion.

 

Es werden Schadenbegrenzugsmaßnahmen getroffen und man trifft unerwartet mit alten „Freunden“ aufeinander. Die Entwicklung der Story wirft neue Fragen auf aber offenbart auch einiges mit dem man überhaupt nicht rechnet.

 

Im Laufe der Folge wird die Crew aufgeteilt um verschiedene Missionen auf NOVA und Casiopeya zu erledigen. Bei diesen Missionen treten natürlich, wer hätte es gedacht, wieder die ein oder anderen Widrigkeiten auf.

 

 

 

Alles in allem wieder eine gelungene Folge hoffe. Ich, dass die vielen Fragen die in diesem Teil offen bleiben in der Fortsetzung geklärt werden. Die Sprecher, Wanja Gerick (Anakin Skywalker, Star Wars), Manja Doering (Prinzession Amidala, Star Wars), Tobias Kluckert (Doctor Leonard McCoy, Star Trek - XI und XII), Anke Reitzenstein (Seven-of-Nine, Star Trek - Voyager) und Andrea Aust (Doktor Juliet Burke, Lost) und die Inszenierung sind wieder herausragend und machen Appetit auf mehr.

 

 

 

Wie werden die Ereignisse um die Crew der Hyperion und Captain Cross weitergehen …?

 

 

 

Auch der achte Teil zieht Hörspiel- und SiFi Fans in Ihren Bann.

 

Heliosphere 2265 - Die opfer der Entscheidung Der siebte Teil der Saga

Schon mit den ersten Worten ist man voll im Actionmodus, aber im nächsten Part wird man dann auch sozusagen in einem kleinen überblich nochmal ins Bild gebracht, was in der letzten Folge passiert ist.

 

Die am meisten gehörten Charaktere in diesem Teil sind Cross, Akoskin, Kensington und Pendergast, diese sind durch deren Sprechen hervorragend dargestellt.

 

 

 

In diesem Teil sind die Resultate aus der „feindlichen“ Übernahme von Johnston dargestellt. Captain Cross konnte dessen Pläne mit den Parliden einen Krieg anzuzetteln leider nicht vereiteln aber zumindest die Hyperion wieder in seine Hand bringen. Allerdings gibt es auf dem Schiff noch zu viele Sjöberg-Anhänger um in ruhiges Fahrwasser zu gelangen. Nach einigen technischen Problemen wird auch noch der Maschinenraum übernommen, der aber auch mit Hilfe von Akoskin wieder zurückerobert werden konnte. Aber leider kann auch dann nicht das eigentlich problematischste Problem nicht behoben werden. Der Interlinkantrieb baut in regelmäßigen Abständen eine Blase auf, die den Rettungsversuch des helfenden Schiffes für beide zu einem Höllenfahrtskommando machen.

 

 

 

Wird die Crew um Captain Cross überleben…?

 

 

 

Auch der siebte Teil ist ein tolles Hörspiel für SiFi Fans und solche die es noch werden wollen.

 

Heliosphere 2265 - Im Zentrum der Gewalten

In diesem Band hatte ich deutlich weniger Probleme reinzukommen. Ich denke aber für jemanden, der die vorhergehenden Bände nicht kennt wird es sehr schwer reinzukommen bzw. auch durchzublicken. Die Umsetzung ist wie auch in den bisherigen Bänden auf höchstem Niveau. Von der Musik bis hin zu den Sprechern, die sich in diesem Band bzw. in dieser Folge übertreffen. Eine schon mal dagewesene Figur taucht wieder auf und ist wie ausgewechselt. Selbst der Charakter der Figur ist verändert. (Die Sprecherin ist jedoch die Gleiche.)

 

Zum Geschehen: Der Verräter wurde gestellt und hat die Hyperion verlassen. Das Schiff ist auf dem Weg zu einem Sektor in dem erhöhte Fraktal-Vorkommen gemessen wurden. Bei der Suche finden Sie die seit langem verschollene Prometheus.

 

Die Geschichte setzt wieder nahezu unmittelbar im Anschluss an den vergangenen Teil an.

 

Ein paar neue Charaktere tauchen in dieser Folge gleich zu Beginn auf.

 

Z. B. der neue Abgesandte von Sjoeberg der sich schon am Anfang bei allen sehr beliebt macht und von Cross schon schnell in die Schranken gewiesen wird. Auch ein unbekannter Unterstützer taucht auf, den wir hoffentlich bald kennenlernen werden.

 

Nun möchte ich aber nicht zu viel Verraten und wünsche all denen, denen ich jetzt Lust gemacht habe viel Spass beim Hören.

 

"Heliosphere - Das Gesicht des Verrats" Teil 4 der Serie von Andreas Suchanek

 

 

folgt demnächst

"Heliosphere - Enthüllung" der dritte Teil der Saga von Andreas Suchanek

Wir schreiben das Jahr 2265. Captain Jayden Cross übernimmt sein Erstes Kommando auf einem neuen Raumkreuzer. Das erste Schiff der Helixklasse.

 

Auch hier wieder der Prolog den ich mir stundenlang anhören könnte. Aber zunächst zum Anfang des dritten Teils der Saga. Er fängt sehr ruhig und mit opernmäßigen Klängen an.

Aber dann wird es für mich der spannendste Teil bisher.

Angekommen bei der Nova-Station, um das zweite Fraktal zu übergeben wird die Hyperion empfangen um das Fraktal zu übergeben. Allerdings folgt kurz darauf ein Angriff feindlicher Raumschiffe. Es stellt sich heraus, dass dieser Angriff von langer Hand geplant sein musste. Wird die Nova-Station gerettet werden können oder wird dieser wunderschöne Planet und seine komplette Bevölkerung ausgelöscht werden?

Ebenso wird die Wahrheit über den gefundenen Parlidenkörper aufgedeckt. Eine ungeahnte Entdeckung schockiert die Admiralitäten und verlangt nach einer weitreichenden Entscheidung der Präsidentin der solaren Union.

 

In dieser Folge deckt der Autor Andreas Suchanek einige Fragen auf, baut aber erneut immer mehr Spannung auf und fesselt so den Hörer an ca. 70 Minuten Hörbuch.

Man sollte sich also die Zeit nehmen um nicht unterbrechen zu müssen.

 

Außerdem berichtet der Autor in jeder Folge mehr über einen anderen Charakter. Das macht das Hören noch zusätzlich spannend, da immer wieder ein anderer Schwerpunkt gelegt wird und man nach und nach mehr über jeden einzelnen Charakter erfährt.

 

Wieder ist wie bei den ersten beiden Teilen beim Kauf der CD umfangreiches Bonusmaterial wie z. B. das E-Book etc. vorhanden. Man kann also auch nachlesen wenn man genauere Hintergründe benötigt.

„Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten“ der 2. Teil der Saga von Andreas Suchanek gesprochen vonWanja Gerick, Manja Doering u.v.m.

Wir schreiben das Jahr 2265. Captain Jayden Cross übernimmt sein Erstes Kommando auf einem neuen Raumkreuzer. Das erste Schiff der Helixklasse.

 

Der zweite Teil der Saga beginnt mit einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem Crewmitglied und einem Lieutenant. Commander Ishida wird hinzugerufen und es stellt sich heraus, dass sie sozusagen die Ursache des Streits ist.

Im Verhör erklärt der Lieutenant seinen Standpunkt gegenüber Ishida.

Seine Abneigung rührt aus Ihrer teilweise noch ungeklärten Vergangenheit, welche im ersten Teil kurz angesprochen wurde.

Es folgt ein Sprung zu einem Gespräch zwischen Cross und Admiral Sjöberg über den Parliden und das Artefakt aus dem ersten Teil. Sie dient sozusagen einer kurzen Zusammenfassung des ersten Teils. In dieser Unterhaltung kommt es zu einem Zwischenfall. Die Strahlenwerte des Fraktals steigen extrem an ohne dass Energie hinzugeführt wird. Daraufhin ein kurzes Geschrei und dann Stille.

Der Autor erhöht die Spannung noch zusätzlich indem er jetzt einen Prolog einfügt.

Im weiteren folgen sehr spannende Entwicklungen bei der die Crew der Hyperion auf ihrer zweiten Reise wieder stark in die Kritik bei der Admiralität gerät.

Aber hört selbst…

 

Die Vertonung der Hörspiels lässt auch wie bereits im Ersten Teil nahezu keine oder nur sehr wenig Kritik zu. Eine Stimmige Musikauswahl und einwandfrei abgestimmte Hintergrundgeräusche. Als Hörer fühlt man sich wie live dabei.

Auch die Sprecherauswahl ist sehr gut gewählt. Die Stimmen passen super zu den Charakteren. Es macht einfach Spass der Geschichte von Jayden Cross und seiner Crew zu folgen.

 

Allerdings muss ich sagen, dass mir wie auch im ersten Teil einige Hintergrundinfos fehlen. Das fördert natürlich einerseits die Spannung und auch das Interesse an der Serie, weil man natürlich mehr erfahren will/muss.

 

„Bella Clara“ von Petra Durst-Benning, gelesen von Ulrike Grote

Die Protagonistin im dritte Teil der Jahrhundertwendtrilogie, Clara Gropius, lebt um 1900 in Berlin. Ihr Mann hat sich bereits durch sein Geburtsrecht einen edlen Stand aufgebaut und ist ein sehr bekannter Professor. Allerdings hat er auch seine dunklen Seiten, die in der Öffentlichkeit aber keinem bekannt sind. Clara kann sich nur durch einen inszenierten Seitensprung helfen und ihren Mann dazu bringen die Scheidung einzureichen, da ihr keiner glauben schenken würde, was ihr unter der Herrschaft und Tyrannei ihres Mannes wiederfährt. Allerdings kommt alles etwas anders als geplant. Der Richter spricht das Sorgerecht der beiden Kinder Matthias und Sophie nicht der Mutter zu sondern teilt es auf. Matthias soll als männlicher Stammhalter beim Vater bleiben und Clara bekommt das Sorgerecht für ihre Tochter. Als sie diese jedoch abholen will hat ihr Ex-Mann offenbar einen hinterlistigen Plan entwickelt um die Tochter zu doch bei sich zu halten. Clara akzeptiert dies zum Wohle ihres Kindes und lässt Sophie schweren Herzens zurück um ein neues Leben anzufangen. Nachdem sie ihren Traum in einer Apotheke zu arbeiten nicht wahrmachen kann, da sie als geschiedene, ihren Mann betrügende Frau ein Skandal in Berlin ist, macht sie sich auf nach Meersburg um dort mit Hilfe ihrer Freundin Fuß zu fassen.

Der Neuanfang von Clara spielt in Meersburg wie von der Autorin bezeichnet einem „Schauplatz aus dem Bilderbuch“. Dort beginnt Clara mit Hilfe ihrer ebenfalls geschiedenen Freundin wieder zu leben.

Die Autorin will dem Leser nahe bringen wie die Verhältnisse im 19. Und auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts waren. Eine geschiedene Frau war quasi als eine geächtete anzusehen. Beispielsweise das Erbe von Claras Eltern, eine Immobilie und eine sich darin befindende Apotheke, wird komplett dem geschiedenen Mann zugesprochen. Sie bekommt nichts und wird durch die Scheidung mittellos. Sie muss umgehend das eheliche Haus verlassen. Eine solche Ungerechtigkeit ist heute gar nicht mehr vorstellbar.

„Heliosphere“ von Andreas Suchanek gesprochen von Wanja Gerick, Manja Doering, Andrea Aust, u.v.m.

Wir schreiben das Jahr 2265. Captain Jayden Cross übernimmt sein Erstes Kommando auf einem neuen Raumkreuzer. Das erste Schiff der Helixklasse. Allerdings soll Cross nicht erst in 6 Wochen wie geplant starten, da ein weiteres Schiff vermisst wird muss er sofort mit einer zusammengewürfelten „Gruppe aus Halbversagern“ wie Admiral Pandergast sie nennt zum Rand des Parlidensektors aufbrechen. Sein Schiff, die Hyperion, ist das einzige Schiff mit Interlinkantrieb und kann dadurch schneller als alle anderen vor Ort sein.

Als die Hyperion Ihr Ziel erreicht, finden Sie eine eigenartige Szenerie vor, die von einem Artefakt, welches Fraktal genannt wird, beherrscht wird. Sie finden das verschollene Schiff, werden dann aber von eintreffende Parliden, einer humanoiden, aufgrund geschlossener Gesetze noch relativ unbekannten Rasse angegriffen.

 

Das Hörspiel ist durch die Hintergrundszenerie noch realer. Man fühlt sich fast als sei man ein Crew-Mitglied der Hyperion. Auch durch die Musik, welche immer wieder zwischen den einzelnen Kapiteln oder wenn Spannung aufgebaut werden soll, in den Vordergrund dringt, wird man mitgerissen.

Viele namhafte Syncrosprecher haben hier ihre Stimmen mit eingebracht. So spricht z. B. Wanja Gerick, bekannt als Anakin Sykwalker aus "Star Wars - Episode 2 und 3", Captain Jayden Cross. Auch die Stimme von Veronica Mars aus der gleichnamigen 1980-er Serie die vor kurzem verfilmt wurde ist mit von der Partie. Veronicas Syncronsprecherin Manja Doering spricht Tess Kensington.

Kurz zu hören ist auch Anke Reitzenstein die Syncronsprecherin der Alicia Florrick in "The Good Wife". Sie spricht Admiral Santana Pendergast.

Und viele weitere erfahrene Stimmen sorgen für ein auf und ab des Spannungsbarometers.

 

Zur CD ist zu sagen, dass hier einiges an Bonusmaterial enthalten ist. Zusätzlich zum Hörspiel ist das E-Book enthalten, sodass Interessierte auch nachlesen können.

Ebenso enthält die CD ein Artwork-Deck. Hier sind noch ein paar Überraschungen versteckt.


Heliosphere 2265 wurde bereits 2013 und 2014 füe den deutschen Phantastik Preis nominiert.

Und für die Hörer die nicht genug bekommen können sind die Folgen 2 "Zwischen den Welten" und Folge 3 "Enthüllung" ebenfalls bereits veröffentlicht.

“Heart. Beat. Love.“ von James Patterson und Emily Raymond gelesen von Maximiliane Häcke

Die 16-jährige Streberin Alexandra „Axi“ Moore will mit Ihrem langjährigen Freund Robinson, den sie, wie sich etwas später herausstellt, bei ihrer eigenen Krebsbehandlung kurz nach dem Krebstod ihrer Schwester in der Klinik kennenlernt, eine Reise durch die USA machen. Sie schlagt ihm diesen Trip vor und Robinson willigt sofort ein. Allerdings wird aus der Reise wie sie Axi geplant hat schon sehr schnell ein Abenteuer mit unabsehbaren Folgen, denn abgesehen davon, dass Axi Ihrem alleinerziehenden, alkoholsüchtigen Vater nichts von ihren Plänen erzählt begehen die Beiden auch verschiedene Diebstähle. Die Reise beginnt z. B. nicht wie man erwarten könnte mit dem Bus oder Zug sondern sie stehlen eine Harley-Davidson und legen mit dieser den ersten Teil der geplanten Strecke zurück.

Als sie allerdings durch Zufall auf einen Passanten treffen, der berichtet, dass sein Cousin die gleiche Maschine besitzt, bekommen Axi und Robinson ein schlechtes Gewissen. Sie schreiben dem Besitzer eine Nachricht in der sie sich für das „Ausleihen“ entschuldigen und stehlen das nächste Fahrzeug. Und so geht das Spiel noch ein paar mal. Das ganze nimmt seinen Höhepunkt bei einer einfachen Verkehrskontrolle bei der Robinson dem Polizisten die Waffe entwendet um ihn zu Fesseln und mit Axi zu flüchten. Allerdings wird die Reise von dunklen Wolken überschattet, den Robinsons Krebserkrankung bricht wieder aus und es geht ihm immer schlechter. Axi nimmt aufgrund der Befürchtung dass er seiner Krankheit erliegt all ihren Mut zusammen und gesteht ihm im Krankenhaus ihre Liebe zu ihm. Die Beiden verlassen das Krankenhaus um zu einem für Axi unbekannten Überaschungsort, nämlich zu Robinsons Eltern zu fahren. Hier lernt Axi die Eltern und den Bruder von Robinson kennen und erfährt auch noch die letzten Geheimnisse von ihm. Leider werden die beiden von ihrem Schicksal, dem sie versuchen zu entfliehen eingeholt und Robinson verstirbt einige Tage nach der Ankunft. Die Liebe zu Robinson und das erlebte gibt Axi den Mut wieder zu ihrem Vater heimzukehren, im davor zu bewahren sich durch den Verlust von Ihr zu Tode zu trinken und sich selbst für ihre Taten bei der Polizei zu stellen.

Ursprünglich dachte ich, dass ich es mit einem „einfachen“ Kinder- bzw. Jugendbuch zu tun habe und mich nicht all Zuviel erwartet. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt. Die Geschichte ist eindrucksvoll, mitreißend und aufgrund der Thematik sehr emotional aber an manchen Stellen auch zum Schmunzeln. Auch wurde ich an eigene Erfahrungen erinnert und fand beim Hören immer wieder parallelen zu den Wünschen der beiden den Krebs doch irgendwie besiegen zu können oder wenigstens mehr Zeit zu bekommen. Der Hörer kann sich durch Pattersons schreibstiel und die Umsetzung von Maximiliane Häcke einfach und schnell in die Charaktere hineinversetzen und ist sofort in deren Welt eingetaucht. Man erlebt das Abenteuer sozusagen fast live mit.

„Das Kind“ von Sebastian Fitzek und Johanna Steiner gesprochen von Simon Jäger, David Nathan, Tanja Geke u.v.m.

Der Thriller ist in der Version eines ungekürzten Hörspiels erschienen in dem über dreißig verschiedene Sprecher den Charakteren ihre Stimmen geliehen haben.

In der Erzählung dreht es sich um einen zehnjährigen, todkranken Jungen namens Simon. Er ist überzeugt davon in einem früheren Leben mehrere Morde begangen zu haben. Daher schickt er nach dem Strafverteidiger Robert Stern, der aufgrund Simons Angaben eine Leiche nach der anderen findet. Das alleine macht das Rätsel jedoch noch nicht perfekt. Das erschreckende bei den Leichenfunden ist deren Todeszeitpunkt. Dieser liegt tatsächlich bei allen von Simon bis ins Detail beschriebenen Morden vor seiner Geburt, also in einem vermeintlich früheren Leben. Er kann jede Einzelheit genau beschreiben und so wird Stern immer mehr in seinem Glauben, dass es ein solches Leben nach dem Tod nicht gibt erschüttert. Zudem kommt noch ein mysteriöser Anrufer hinzu, der auch in der Gegenwart für mörderische Stimmung sorgt.

Doch in einer atemberaubenden Hetzjagd löst der Anwalt mit Hilfe von verschiedenen Freunden dann doch das Rätsel der Morde und kann Simon von seinen erschreckenden Gedanken befreien und Licht ins Dunkel bringen.

 

Unter den Sprechern findet man bekannte Stimmen wie die des Erzählers Simon Jäger. Er hat bereits verschiedene andere bekannte Hörbücher gelesen und wurde auch in einigen Filmen als deutscher Synchronsprecher unter anderem für Heath Ledger und Matt Damon beauftragt.

Ebenso ist David Nathan, der bis auf einige Ausnahmen die Stimme von Jonny Depp und Christian Bale synchronisiert hat, zu hören. Er spricht den Oberkommisar Martin Engler.

Und auch Tanja Geke, welche in verschiedenen Synchronsprecherrollen in diversen Filmen wie Sin City, Silent Hill oder Honey stimmlich vertreten war,  hat Carina Freitag, der Krankenschwester von Simon ihre Stimme zur Verfügung gestellt.

 

Der Art der Umsetzung des Thrillers in ein Hörspiel stand ich zu Beginn überaus skeptisch gegenüber, habe mich dann aber sehr schnell eines Besseren belehren lassen. Trotz der Länge dieses ungekürzten Hörspiels von sieben Stunden und 19 Minuten kommt in keiner Sekunde Langeweile auf. Die Sprecher bauen sehr schnell Spannung auf und steigern diese im Laufe des Hörens sogar noch weiter. Die Stimmen passen sehr gut zu den jeweiligen Charakteren und zeigen dem Hörer die Gefühlsregungen, die in  den entsprechenden Personen vorgehen. Außerdem wird durch die düstere musikalische Untermalung und die Hintergrundgeräusche wie Schritte von näherkommenden Personen, quietschenden Türen oder knackende Äste Atmosphäre geschaffen und zusätzlich wird das Kopfkino unterstützt.

In verschiedenen Interviews mit den Sprechern und den Autoren wurde auch der Vergleich zur Verfilmung des Buches dargestellt, in dem das Hörspiel auch aufgrund dessen, dass es ungekürzt ist, sehr gut abschneidet und sogar gelobt wird. Hier liegt der Vorteil der „der Schere zum Opfer gefallenen Szenen“ nahe, die im Film schlicht fehlen.

„Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk gelesen von Christian Tramitz

Rezension folgt